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Ein Rezept für harte Typen
1. Erst ist das Zeug süffig und süß.
2. Dann schmeckt es nach mehr, so wie ein Bär eben Honig mag.
3. Die nächste Phase ist je nach Typ unterschiedlich.
Genannt werden sollen nur die freundlichen Seiten:
3.1. große Müdigkeit und tiefer Schlaf
3.2. ein altgermanischer Kreuzblick
4. Aus dem Koma erwachen und den Schlag des Bären immer noch fühlen.
Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.
Also beginnen wir mit der Herstellung des Gesöffes :
Als erstes gehen wir in den Keller und suchen eine 0,7l - Flasche mit Korken
oder einen anderen Verschluß.
Daran schließt sich eine Reinigung derselben an.
Es wird empfohlen diese und die anderen Arbeiten in der Küche
oder einen anderen geeigneten Ort auszuführen.
Die gereinigte Flasche stellen wir nun auf einen Tisch,
forschen in den Schränken o.ä. nach, wo sich Weinbrand, weißer Rum (mindestens 65%ig),
eine Flasche Limonade und ein Glas Honig befinden.
Diese Zutaten und Ingredienzen stellen wir nun neben die leere Flasche.
Damit dieser Zustand sich ändere, füllen wir (möglichst 4-händig, weil einer allein schafft das nicht)
die Flasche mit je :
¼ Weinbrand,
¼ Honig und jetzt schütteln und schütteln,
¼ Rum und jetzt schütteln und schütteln,
¼ Limonade und jetzt verschließen, schütteln und schütteln
Nach dieser Schinderei ist etwas Ruhe angesagt und zwar mindesten genau 2 Tage,
manchmal auch etwas mehr oder weniger oder so ungefähr.
Während der Sommerzeit ist der längere Tag natürlich in die Berechnung einzubeziehen.
Und dann kann es losgehen:
Hörner herausholen,
Bärenfelle auslegen
und dann
Prost bis zum Abwinken